Gegenbesuch des Israelaustauschs

Vom 13. bis zum 20. Dezember besuchten 15 israelische Jugendliche mit ihrer Lehrerin Hadar und ihrem Lehrer Or aus Hakfar Hayarok das Apostelgymnasium.

Dies war der Gegenbesuch zu unserem Besuch im vergangenen September. Nach einem großen Hallo am Düsseldorfer Flughafen bezogen die israelischen Gäste ihr Quartier bei der jeweiligen Gastfamilie. Trotz einiger Regentage, wenig Sonne und relativ kühlen Temperaturen verbrachten wir dann eine interessante Woche mit Fotorallye durch Köln, Führungen durchs EL-DE-Haus und das Haus der Geschichte in Bonn, Besuchen der beiden Dome in Köln und Aachen, dem siegreichen Spiel des FC gegen Wolfsburg, einem Besuch im verschneiten Eifelstädtchen Monschau mit Schneeballschlacht und vielem mehr.

Die in Israel geknüpften Freundschaften wurden vertieft und durch den jeweiligen Einblick in das Leben des Austauschpartners neu inspiriert.

L. Krüger-Brenke und S. Krings

 

 


EF Austausch mit Israel

Vom 13.12.2017 bis zum 20.12.2017 haben 15 Schüler der EF vom Apostelgymnasium an einem Austausch mit Schülern aus Israel von der Schule Hakfar Hayarok teilgenommen.

Am Ankunftstag (Mittwoch, den 13.12.2017) sind wir mit den Bus zum Düsseldorfer Flughafen gefahren, um unsere Gäste abzuholen. Nachdem wir am APG angekommen sind und mit unseren Austauschpartnern Chanukkah gefeiert haben, ist jeder nach Hause gefahren. Meine Austauschpartnerin und ich haben den Rest des Tages mit ein paar anderen Teilnehmern der Austausches im Rhein-Center verbracht. Am nächsten Tag waren wir anfangs im EL-DE Haus und haben danach eine Rallye durch Köln gemacht. Nachdem wir uns nach der Rallye alle wieder beim Dom getroffen und auch eine Führung durch den Dom bekommen haben, sind wir alle gemeinsam zum LVR Turm gegangen und haben unseren Gästen Köln von oben gezeigt. Den Abend konnte dann erneut jeder individuell gestalten, wobei sich die meisten entschieden essen zu gehen. Den Freitag haben wir in Bonn verbracht, wo wir das Haus der Geschichte besucht haben. Nach der Führung sind wir zu einem naheliegenden Weihnachtsmarkt gegangen und hatten etwas Freizeit. In dieser Freizeit waren wir im Haribo-Shop, in einem wirklich großen Lindt Geschäft und sind anschließend über den Weihnachtsmarkt geschlendert. Als wir danach noch Zeit übrig hatten, sind wir essen gegangen. Nachmittags haben wir einige Informationen über den Komponisten Beethoven und sein Leben im Beethovenhaus bekommen und durften daraufhin durch das Haus gehen, in dem er gelebt hat. Am Samstag waren wir zuerst in einer Gruppe von ungefähr zehn Leuten in Köln und haben unsere Austauschpartner durch die Schildergasse geführt. Die Schildergasse ist eine sehr bekannte und beliebte Shoppingmeile in Köln. Um 14 Uhr haben wir uns dann alle gemeinsam mit unseren Lehrern und den anderen Teilnehmern des Austausches am Stadion in Köln getroffen und uns das Spiel Köln gegen Wolfsburg angesehen. Nach einem, für den 1. FC Köln erfolgreichen Spiel, haben wir uns alle bei einer Teilnehmerin des Austausches getroffen und haben ihren Geburtstag nachgefeiert. Am Sonntag haben wir uns alle im Lentpark getroffen und sind Schlittschuh gelaufen und haben uns am Abend den Weihnachtsmarkt am Heumarkt angeschaut. Den Montag haben wir in Aachen mit Führungen durch die Altstadt und den Dom begonnen und mit einer Geburtstagsfeier für einen Austauschschüler in Köln mit Bowling beendet. Dienstag war der letzte richtige Tag, was alle sehr traurig gemacht hat. Wir sind mit dem Bus in die Eifel gefahren. Dort haben wir als erstes eine Führung durch eine Senfmühle gemacht. Danach sind wir durch Monschau gelaufen und haben uns den Ort mit seinen unterschiedlichen alten Häusern angeschaut. Ein kleines Restaurant hatte extra für uns geöffnet, weshalb wir dort Waffeln essen konnten. Nachdem wir dort geredet und Spaß gehabt haben sind wir mit dem Bus wieder nach Köln gefahren. In Köln angekommen sind wir kurz nach Hause gefahren und haben daraufhin alle zusammen Abschied gefeiert. Am letzten Tag sind wir morgens in die Schule gefahren, wo unsere Austauschpartner vor den neunten Klassen einen Vortrag über Israel halten mussten. Nach einem sehr langen und traurigen Abschied wurden die Israelis mit dem Bus zum Flughafen gebracht.

Und nun zu meiner Meinung über den Austausch im Allgemeinen. Ich denke nicht, dass so ein Austausch direkt „Weltfrieden“ bringt. Ich denke allerdings, dass durch diesen Austausch gerade jüngere Menschen die Möglichkeit bekommen, sich einen eigenen Eindruck von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen zu machen, die vielleicht auch in unseren Medien nicht immer nur gut dargestellt werden. Dies führt auch dazu, dass diejenigen, die schnell Vorurteile gegenüber Menschen haben, diese nochmal überdenken und generell eine andere und positivere Einstellung gegenüber Menschen aus anderen Ländern bekommen.

Julia